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Das Lexikon stellte uns freundlicherweise Cyrne zur Verfügung. |
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Vampirtypen Vampirglauben gibt es schon seit Jahrtausenden. Es wurde viel diskutiert, viel verfilmt und viel geschrieben. Vampire wurden zum Horror für die einen und zu bewundernswerten, gar romantischen Geschöpfen für die anderen. Aber viele Menschen sind sich dabei nicht bewusst, dass Vampire nicht nur eine Hollywood-Fantasy sind. Vampire gibt es schon seit Anbeginn der Zeit. Im Paradies, bevor Adam Eva zur Frau nahm, hatte er Lilith. Von ihr wird behauptet, sie sei die erste Vampirin überhaupt gewesen. Hier mal eine Liste der Vampirarten, die mir bekannt sind. Ich habe versucht, sie etwas zu umschreiben. Wie weit doch die Realität mal wieder von den Verfilmungen und den in den meisten Büchern beschriebenen Vampiren abweicht. Wie immer, falls jemand noch was weiss oder seinen schlauen Kommentar abgeben möchte: Immer her damit! Vor allem würde ich mich freuen, wenn jemand noch eine weitere Vampirart kennt und mir das mailen könnte... |
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Adze ist ein Vampirgeist der Ewe, einem Stamm der im südosten Ghanas und in Togo ansässig ist. Der Adze kann menschliche Körper in Besitz nehmen und als Leuchtkäfer umherfliegen. Er saugt Kindern das Blut aus, trinkt aber auch Palmöl und Kokosmilch. Afrit: in der arabischen Überlieferung sind dies Vampirgeister von Ermordeten, die Rache für ihren Tod suchen. Diese Vampirgeister trinken das Blut ihrer Opfer, indem sie es verdunsten und aufsaugen. Gestoppt werden können sie, wenn man einen Nagel in den Blut getränkenten Boden schlägt. Algul ist eine arabische Bezeichnung für einen blutsaugenden Djinn, in etwa mit einem Ghoul zu vergleichen. Die Erscheinung des Vampirs ist meist weiblich und ernährt sich von toten Babies und erst vor kurzem beerdigten Leichen. Der Alp ist ein vampirischer Geist, der mit dem Boogeyman und dem Inkubus in Verbindung gebracht wird. Normalerweise erscheint er Frauen des Nachts in ihren Träumen. In einer körperlichen Gestalt ist er männlich und meist der Geist eines kürzlich verstorbenen Verwandten, jedoch immer ein Dämon. Im Mittelalter wurde angenommen, ein Alp erscheine in der Gestalt einer Katze, eines Schweines, eines Vogels oder eines anderen Tieres. In allen Manifestationen trägt der Alp einen Hut. Der Alp trinkt das Blut aus den Brustnippeln von Männern und Kindern aber bevorzugt die Milch stillender Frauen. Solange der Alp nicht eine feste Gestalt annimmt, ist er nicht zu töten. Aniuka sind kleine, hauptsächlich in Sibirien vorherrschende Kreaturen, die hauptsächlich das Blut von Kleinkindern und Säuglingen trinken. Asanbonsam (Sasabonsam) sind afrikanische Vampire (bei den Ashanti im südlichen Ghana, an der Elfenbein Küste und in Togo bekannt), sie leben im Urwald und sehen aus wie normale Menschen, haben aber Krallen anstelle von Füßen und Zähne aus Eisen. Sie warten im Geäst der Bäume und greifen sich jeden der gerade vorbei kommt. Sie tendieren dazu, ihren Opfern in den Daumen zu beißen. Asema ist ein alter Mensch, der sich durch ablegen seiner Haut in eine blaue Lichtkugel verwandeln kann, in Häuser eindringt und Opfer, deren Blut ihm schmeckt, immer wieder bis zum Tode hin aussaugt. Unter anderen kann er vernichtet werden durch das zerstören der abgelegten Haut oder, in Kugelform, durch Sonnenlicht. Die Asemann hat ihren Ursprung in Surinam. In dem Namen steckt das Wort "azen" (lauern) sowie eine Anspielung auf "Aas, Kadaver". Die Asemann ist eine Frau die sich des Nachts in ein wildes Tier verwandelt und Menschen wegen ihres Blutes tötet. Ein Besen quer in die Tür gestellt verhindert das dieses Wesen eindringen kann. Aswang ist eine der vielen philippinischen Vampirarten. Tagsüber erscheinen sie in der Gestalt einer schönen jungen Frau, Nachts in der eines fliegenden Ungeheuers. Sie steckt ihre hohle, lange, dünne Zunge durch Ritze im Dach, um die dort schlafenden Menschen auszusaugen. Dabei bevorzugt sie kleine Kinder. Nach dem aussaugen einer Person hat die Aswang einen aufgedunsenen Bauch. Leckt eine Aswang den Schatten von jemanden auf, so muß diese Person bald sterben. Einreiben mit Knoblauchsaft soll davor schützen. |
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Baital nennt sich die klassische Indische Vampirrasse, die, halb Mensch, halb Fledermaus, aufrecht stehend nur etwa eineinhalb Meter groß sind. Bajang ist ein blutrünstiger Dämon aus Malaysia. Er ist das männliche Gegenstück zum weiblichen Langsuir und tritt in Gestalt einer Katze auf. In Körpern von Totgeborenen gefangen, können sie von Hexen oder Zauberern hervor beschworen werden und zu bösen Zwecken domestiziert werden. Dazu wird er in einem Bambusbehälter (Tabong) gehalten, der mit bestimmten Blättern verschlossen und mit Amuletten bestückt wird. Als Nahrung bekommt der Bajang Eier und Milch dass er sich nicht gegen seinen Herrn wendet. In Gestalt eines Marders wird er auf Opfer gehetzt, die dann allesamt an einer mysteriösen Krankheit sterben. Die Baobhan-Sith ist eine böse schottische Fee, die in Gestalt eines jungen Mädchens in grünen Kleidern auftritt. Sie tanzt erst mit ihren Opfern um sie dann bis zum letzten Tropfen auszusaugen. Getötet werden können sie durch kaltes Eisen. Die Bebarlangs sind ein Stamm auf den Philippinen, dessen Mitglieder eine Form des psychischen Vampirismus praktizieren. Sie senden ihren astralen Körper aus um sich von den Lebensenergien anderer zu ernähren. Bhuta ist ein indischer Vampir der normalerweise durch einen gewaltsamen Tod entsteht. Bhutas findet man auf Friedhöfen und an dunklen, tristlosen Plätzen wo sie sich von Exkrementen und Gedärmen ernähren. Ein Angriff dieser Wesen endet meist mit einer Krankheit oder dem Tod. Bibi ist bei den Sinti und Roma eine vampirähnliche Gestalt, die mit Cholera und Pest in Verbindung gebracht wird. Eine von vielen Gestalten die Kinder und ihren Müttern Angst einjagt und auch als rachsüchtiger Geist dient. Brahmaparush ist eine indische Vampirart. Diese Kreatur trinkt das Blut von Menschen durch deren Schädel, isst dann das Gehirn auf und wickelt die Gedärme seines Opfers um den Körper. Um diesen tanzt es dann einen rituellen Tanz. Bruja ist der Name eines weiblichen Vampirs aus Spanien, vergleichbar mit der italienischen Strega bzw. der Bruxa aus Portugal. Die Bruja wird normalerweise durch den Zauber einer Hexe in einen Vampir verwandelt. In der Nacht verlässt sie ihr Heim in Form eines Vogels (oder eines anderen Tieres) und quält am liebsten müde Wanderer die sich verlaufen haben. Zur Tageszeit is sie eine schöne Frau die oft Kinder mit sich herum trägt die dann zu ihrer Nahrung werden. Ein Buau ist ein blutsaugender Dämon der bei den Dayak, einem Volk auf Borneo vorkommt. Es ist der Geist eines im Krieg getöteten Feindes. |
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Cauquemare (auch Quauquemaire oder Chauche Vieille) ist in Frankreich die Bezeichnung für "Nachtmahr" oder "Alp", ein den Schläfer bedrückendes und folterndes Wesen, das quälende Träume verursacht. Chauche Vieille siehe Cauquemare Ein Churel ist ein vampirartiges Rachegespenst, das in Indien vorkommt. Sie entstehen, wenn eine Schwangere am Tag des Devali Festes stirbt. Ihr Erscheinungsbild ist schwarz-weiß, sie haben spitze Zähne, wulstige Lippen und eine violette Zunge. Verhaßt ist ihnen alles lebendige, hier besonders ihre eigenen Verwandten. Vorbeugend wurde mit solch einer Toten ein Garnknäuel verbrannt. Die Tote sollte beim abwickeln vergessen, das sie eine Familie hatte. In China gibt es Vampir ähnliche Kreaturen die Ch´lang Shih genannt werden; sie werden erschaffen wenn eine Katze über einen toten Körper springt. Sie erscheinen grau, in eine Art Lichtsphäre gehüllt und töten ihre Opfer nicht nur durch aussaugen sondern auch durch ihren giftigen Atem. Wenn ein Ch´lang Shih auf verstreute Reiskörner am Boden trifft, so muß er dort verweilen bis er jedes einzelne Korn aufgelesen hat. Civateteo ist eine mexikanische Vampirart die auch als Hexen bezeichnet werden. Die Civateteo verführen Männern und erzeugen dadurch ihren vampirischen Nachwuchs. Es wird geglaubt sie stehen in Verbindung mit dem Aztekischen Gott Tezcatlipoca. Ihr Erscheinungsbild ist wie folgt, weisse Reisszähne, die Hände bedeckt von weissem Kalk und über ihrer Kleidung tragen sie gekreuzte Knochen. |
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Ein Danag ist ein ursprünglich den Menschen wohlgesinnter Vampir auf den Philippinen. Er brachte ihnen die Pflanze Taro. Er war den Menschen wohlgesonnen, bis er sich eine Bäuerin eines Tages in den Finger schnitt und ein Danag daran saugte und daraufhin Gefallen am Blut der Menschen fand und die Bäuerin das erste von ihm ausgesaugte Opfer wurde. Ein Dearg Due ist ein vermutlich dem keltischen entstammender Untoter. Der Name Dearg Due heisst übersetzt "Rotes Blut Trinker". In Strongbows Tree in der Nähe von Waterford in Irland soll noch heute eine Frau mehrmals jährlich aus ihrem Grab auferstehen und junge Männer ins Verderben locken. Dearg Dues können am Wiedergehen gehindert werden, indem man einen Hügel von Steinen auf ihrem Grab errichtet. Sie sind nicht in der Lage ihre Form zu verändern. De man med de Haak ist ein aus den Niederlanden stammender Wassergeist. Er ist ein häßlicher, kleiner schwarzer Mann mit einem Bart aus Wasserpflanzen und Froschfüssen. Mit seinem Haken zieht er spielende Kinder ins Wasser und saugt ihr Blut aus. Der Doppelsauger ist eine deutsche Vampirart die in den nördlichen Regionen unter den Wenden (einer slawischen Rasse) bekannt ist. Solch ein Vampir entsteht wenn ein bereits entwöhntes Kind wieder anfängt an der Brust der Mutter zu saugen. Wenn das Kind zum Vampir wird, isst es seine Brüste auf und saugt dadurch die Lebenskraft eines seiner Verwandten aus. |
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Der El Chupacabra kommt aus Mexiko, der Name bedeutet "Ziegenaussauger". Er kann seine Gestalt beliebig verändern, mal wird er als ein alter haariger Mann oder Gnom, mal ein Fuchsähnliches Tier mit Schlangenschwanz und Fledermaus flügeln und mal eine Katze mit dunkelblauem Fell beschrieben. Der Chupacabra saugt hauptsächlich Ziegen, Schafen, Kühen und allen anderen Arten der größeren Haustiere das Blut aus. Eigentlich hat der Chupacabra Angst vor Menschen, es wird aber auch berichtet das er, ähnlich wie Wölfe, zur Verteidigung auch auf Menschen los geht. Vorgefunden werden seine Opfer mit zwei Stichen am Hals. Schlafenden Camper soll der Chupacabra die Wasserflaschen stehlen - was auch immer er damit macht - und selten beisst er auch zu. Bezeichnend für den El Chupacabra is sein stechender Geruch der nach einer Mischung aus Schwein, Stinktier und Knoblauch riechen soll. Empusas sind abscheuliche, Vampir ähnliche Kreaturen aus der Griechischen Mythologie. Meist Mitglieder der bösen Horden die der mysteriösen Göttin der Magie, Hektate, huldigen. Sie dienten mit den Mormonen und werden als Dämonen die von Zeit zu Zeit menschliche Gestalt annehmen können beschrieben. Der wohl berühmteste Bericht über sie wurde von Philostratus in seinem "Leben des Apollonius von Tyana" gegeben, aber auch Aristophanes schrieb über sie. Etemmu (Ekimmu) gehörten bei den Assyrern und Babyloniern zu den meist gefürchteten und bösartigsten Kreaturen. Halb Geist, halb Vampir entstehen sie durch eine nicht ordnungsgemäße Beerdigung, einen gewaltsamen Tod, durch Tod bei der Geburt, Tod bevor sie Liebe fanden, verhungern oder ertrinken. Sie sind von Natur aus unsichtbar und sind in der Lage, andere Menschen zu kontrollieren. Zerstört werden können sie durch hölzerne Waffen oder durch Exorzismus. Siehe auch Utukku Ereticas sind russische Vampire, in den meisten Fällen Ketzer die wiederauferstanden sind vom Tode. Es wird berichtet das dies meist Frauen sind die ihre Seele verkauft haben und als alte zottelige Frauen wieder kehren. In der Abenddämmerung kommen mehrere Ereticas in einer Schlucht zusammen um einen Sabbat abzuhalten. Aktiv sind sie nur im Frühjahr und im Herbst. Ein Estrie ist ein hebräischer Geist in der Form eines Vampirs. Der Estrie wird als ein böser Geist bezeichnet der sich einen Körper aus Fleisch und Blut geschaffen hat um unter Menschen zu leben und sich von ihnen zu ernähren. Hauptsächlich von kleinen Kindern aber wenn der Hunger groß ist dann ist niemand vor dem Estrie sicher. |
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Gandharva, auch Gandarwa oder Gandarva genannt, isize="-1"st ein blutgieriger indischer Geist und/oder Halbgott, der Frauen im Schlaf mißbraucht und danach aussaugt. Von den Gandharven erzählt unter anderen das 2000 Jahre alte "Baitalpachisi". Schaut man in die Augen einer solchen Kreatur stirbt man eines langsamen schleichenden Todes. Der Gayal ist ein indischer Vampir Geist. Geschaffen wird er durch eine nicht den Ritualen entsprechenden Beerdigung. Wenn er zurückkehrt rächt sich der Gayal an den Söhnen anderer und an seinen Verwandten. Die Furcht vor Gayals führt meist dazu, das Beerdigungen sehr gewissenhaft durchgeführt werden. Gjakpirës sind albanische Vampire. Guede ist im Wodu Kult von Haiti die Sammelbezeichnung für Todesgeister und Friedhofsdämonen. |
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Hanh Saburo sind indische Waldvampire die versuchen, ihre Opfer in den Wald zu locken um sie dort anzugreifen. Sie können Hunde unter ihre Gewalt bringen. Hannya ist eine der meist gefürchteten Dämonen in der Japanischen Götterwelt. In den meisten Fällen weiblich. Überliefert ist, das die Hannya dereinst eine wunderschöne junge Frau war, die wahnsinnig und von einem Dämonen besessen wurde. Sie verwandelte sich zu einer grauenhafte Blut trinkenden Kreatur, die auch kleine Kinder frisst. |
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Impundulu ist ein in den östlichen Kapregionen Südafrikas verbreiteter, dienstbarer Geist einer Hexe. Er wird von der Mutter auf die Tochter vererbt. Der Herrin erscheint er in der Gestalt eines schönen Jünglings und ist ihr Liebhaber. Ihren Feinden bringt er Tod und verderben. Grausam saugt er Mensch und Tier das Blut aus. Er kann auch seiner Herrin gefährlich werden, wenn diese versucht, ihn daran zu hindern. Die Opfer spüren einen stechenden Schmerz im Kopf oder in der Brust und erleiden einen plötzlichen Tod. Verwilderte, Impundulus werden Ishologu (herrenlos) genannt. Inkubbus (lat. "Auflieger") werden jene Dämonen genannt, die sich durch Mahr und Alp ihren Opfern nähern. Sie erzeugen erotische Träume und einen krankhaft gesteigerten Sexualtrieb. Ihren Opfern entziehen sie nicht nur das Blut sondern verzehren sie fast ganz. Der Inkubus ist in der Lage Kinder zu zeugen, eine Eigenschaft, die sonst nur den slawischen Vampirtypen zugeschrieben wird. Der Abkömmling des Inkubbus ist ein häßlicher Halbdämon oder ein Wechselbalg. Das weibliche Gegenstück zum Inkubbus ist die Sukkubus. Der Inkubus kann gleichzeitig Mensch, Tier, Irrlicht und Kerzenflamme sein, erscheint aber immer nur in einer Gestalt (kein Gestaltwandler). Johanniskraut soll, laut Volksglauben, gegen Inkubus und Sukkubus schützen. Ein anderer Name für Inkubus und Succubus ist Lidéric. |
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Jaracacas ist eine der in Brasilien heimischen Vampirspezies. Die Jaracacas erscheinen in der Form einer Schlange und saugen aus der Brust stillender Mütter. Die Kinder der Mütter werden dabei zur Seite gestossen und am schreien gehindert, indem die Schlange ihnen ihr Schwanzende in den Mund steckt. |
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Kalikandsaros ist dem griechischen Volksglauben nach ein Kind das zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag geboren wurde. Es muß seine Eltern verlassen um fast das ganze Jahr in der Unterwelt zu leben. Nach seinem Tod wird es zu einem Vampir, sein Aussehen variiert, meist erscheint er jedoch mit schwarzem Gesicht, roten Augen, Fangzähnen und Eselsohren. Um ein Kind zu schützen das während dieser Zeit geboren wurde, muß man ihm Fußsohlen und Zehen versengen. Der Vampir von Kreta, der Kathakano ist dem Original sehr ähnlich - getötet werden kann er nur, wenn man ihm den Kopf abschlägt und diesen in Weinessig kocht. Siehe auch Wrukolaka Kozlacs ist eine damaltinische Vampirart über die nur sehr wenig bekannt ist. Vorherrschend im kroatischen Raum verbreitet. Krvopijac sind bulgarische Vampire die auch unter dem Namen Obours bekannt sind. Sie haben eine gepunktete Zunge und nur ein Nasenloch. Krvpijaks können am auferstehen aus ihrem Grab gehindert werden, indem Rosen rund um das Grab gelegt werden. Zerstört werden können sie durch einen Magier der sie in eine Flasche bannt und diese dann in ein großes Feuer wirft. K´uei ist die chinesiche Bezeichnung für Gespenster und Wiedergänger (kui - auch Heimkehr) Die Albanische Bezeichnung Kukuth (oder auch Lugat genannt) bezeichnet einen Wiedergänger, der die personifizierte Pest darstellt. Es ist die unerlöste Seele einer Person, die im Leben besonders habgierig war. Je länger er existiert, umso mächtiger wird er, bis er schließlich unsterblich wird. Er braucht tagsüber nicht ins Grab zu steigen, er kann in seinem Haus verweilen oder herumreisen wenn er dies möchte.. |
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Lamias waren im alten Rom und in Griechenland bekannt. Sie waren vamppirartige, weibliche Gespenster, die sehr oft halb menschlich, halb tierisch (meistens Hüft abwärts als Schlange) erschienen. Sie aßen das Fleisch ihrer Opfer und tranken deren Blut. Von Lamias wurde behauptet, sie könnten im Schlaf ihre Augen aus den Höhlen nehmen und nach Opfern ausschau halten. Die Lamia hat das Bild der Hexe wie auch das Bild des weiblichen Vampirs in der Literatur und auch im Volksglauben stark beeinflußt. Lamias konnten mit normalen Waffen angegriffen und vernichtet werden. Benannt sind die Lamias nach der schönen Lamia, einer Königin von Libyen, die sich in Zeus verliebte und von Hera verflucht wurde, ihre eigenen Kinder töte und, wahnsinnig und häßlich geworden, anderer Mütter Kinder raubte. Lamias weisen Ähnlichkeiten mit den Shtrias auf. Langsuir (Pontianak) sind weibliche Vampire in Malaysia die innerhalb von 49 Tagen entstehen, wenn Frauen im Kindbett oder aus Gram über ein totes Kind (was auch zum Vampir (Pontianak) wird) sterben. Die Langsuir ist ein grün gekleidetes Wesen, mit langen Fingernägeln und langen schwarzen Haaren die bis zur Ferse reichen. Unter diesen Haaren versteckt, am Nacken befindet sich eine Öffnung mit der sie kleinen Kindern das Blut aussaugt. Verhindert werden kann eine Verwandlung in eine Langsuir wenn der Toten Glasperlen in den Mund, Hühnereier in die Achseln und Nadeln auf die Handflächen gelegt werden. Diese hindern sie daran mit den Armen Flugbewegungen zu machen oder das für eine Langsuir typische Geheul zu beginnen. Wird eine Langsuir gefangen, so muß man ihr die langen Nägel abschneiden und die Öffnung im Nacken mit den Haaren verstopfen. danach kann sie wieder ein ganz normales Leben führen. Nimmt sie jedoch an Festen teil oder tanzt sie wird sie wieder zu einer Dämonin. Totgeborene Kinder der Langsuir werden Mati-anak genannt. Lideric siehe Inkubus Lobishomen ist eine brasilianische Vampirart die hauptsächlich jagt auf Frauen macht. Er tötet seine Opfer nicht sondern saugt nur kleine Mengen Blut auf einmal. Nach seiner Attacke fängt die Frau an nymphomanische Züge zu zeigen. Loogaro kommen in der Karibik auf der Insel Grenada vor. Diese Vampire sind alte Frauen. Des Nachts treten sie als Lichterscheinungen (Lichtblasen) auf, ähnlich wie ein Irrlicht. Sie brauchen Blut das sie dem Teufel versprochen haben Lugat ist in manchen Regionen der Name für Kukuth |
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Die Mandurugo sind eine weibliche Vampirspezies auf den Philippinen. Tagsüber verführerischen Frau. Nachts trinkt sie entweder das Blut ihres Gatten oder macht sich fliegend auf die Suche nach anderen Opfern. Nach Sonnenaufgang ist sie wieder ein Mensch. Mara ein slawische Vampirfrau die auch in den Legenden der Kashube aus Kanada vorkommt. Es ist dies der Geist eines ungetauften Mädchens, die ihre Opfer des Nachts besucht und ihre Opfer bedrängt und unterdrückt. In der slawischen Legende wird die Mara, nachdem sie das Blut eines Opfers getrunken hat immer wieder zu ihm zurück kommen und seinen Schlaf stören bis zu seinem Tode, weil sie sich in ihn verliebt hat. Sie ist auch gierig nachdem Blut von Kindern. Eine Masani ist ein weiblicher Vampir aus Indien, der als Geist auf einem Friedhof umhergeht. Ihr Auftreten ist ganz schwarz. Sie jagt des Nachts nachdem sie von ihrem ruheplatz erwacht ist. Sie attackiert jeden der am Friedhof vorbei geht. Massâcet sind türkische Vampire Mati-anak sind totgeborene Kinder der Langsuir Moroi sind in Rumänien "lebende" Wiedergänger, der Gegensatz zu den Strigoi, den untoten "echten" Vampiren. Die Moroi haben bereits zu Lebzeiten Umgang mit Strigoi und führen in deren Namen Unheil aus. Die Bezeichnung leitet sich wohl vom rumänischen "moru" (Tod) oder vom bulgarischen "mora" (Alp, Mahr) ab. Erkennen kann man männliche Moroi an ihren Glatzen, weibliche an ihren roten Gesichtern. Sie haben die Fähigkeit sich in verschiedene Tiere zu verwandeln und können ihre böse Seele ausschicken und Unheil zu stiften. Sie stellen ihren Schadenszauber manchmal - gegen gute Bezahlung natürlich - anderen zur verfügung. Ein Mrart ist eine bei den Aborigines in Australien vorkommender Vampir ähnliche Kreatur, der Geist eines verschiedenen Mitglieds der Gemeinschaft. Der Mrart kann seine Macht hauptsächlich in der Dunkelheit anwenden und versucht meist Camper aus ihren Lagern zu verschleppen. Mulo siehe Vlokoslak Muronis ist eine Art von Vampiren die in der Wallachei (Rumänien) vorgefunden werden kann. Es wird gesagt das er sich in eine Reihe von verschiedenen Tieren verwandeln kann. Während er in einer dieser tierischen Formen ist, kann er töten ohne Spuren zu hinterlassen die Mißtrauen erwecken könnten. |
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Nachzehrer so wurden vor allem in Schlesien und Hessen Untote genannt. Sie sind auch unter Namen wie Gierhals, Gierrach oder Totenküsser bekannt. Von ihnen heißt es, sie "zehren" im Grab an ihrem Totenhemd, am Leichentuch und sogar am eigenen Fleisch. Das weithin hörbare Schmatzen wurde für Seuchen verantwortlich gemacht und ziehe die Angehörigen des Untoten auch in den Tod. Nachzehrer entstehen wenn ein Toter nicht ordnungsgemäß bestattet wird, wenn er ein böser Mensch war oder mit Eihaut bzw. Zähnen geboren wurde. Nachzehrer sind nicht immer Blutsauger, aber trotzdem nahe Verwandte der Vampire aus den slawischen Ländern. Hände und Füße in den Sarg nageln, den Toten fesseln oder eine Münze bzw. eine Zitrone in den Mund legen, sind einige Arten, den Toten davon abzuhalten, ein Nachzehrer zu werden. Schlägt dies fehl, so kann er durch köpfen, pfählen oder verbrennen vernichtet werden. Neuntöter ist eine deutsche Bezeichnung, hauptsächlich gebräuchlich im sächsischen Raum, für einen Vampir der große Plagen mit sich bringt. Der Ursprung des Namens Neuntöter bezieht sich auf den Glauben, das es neun Tage braucht bis sich der Vampir im Grabe komplett verwandelt hat. Die anerkannte Methode einen Neuntöter unschädlich zu machen ist, eine Zitrone in dessen Mund zu stecken. Nora ist ein ungarischer Alb, der sich auf die Brust seiner schlafenden Opfer setzt und deren Blut aussaugt. Nosferatu ist ein anderer Name für Vampir (Vampyr) und bezeichnet im rumänischen einen Vampir der von einem unehelichen Sprößling von ebenfalls unehelich geborenen Eltern stammt. Besonders abgesehen hat er es auf jung vermählte. Er macht den Mann impotent und die Frau unfruchtbar. Er ist in der Lage, haarige Kinder zu zeugen, die später zu Morois oder Hexen werden. Der beste Weg einen Nosferatu zu töten ist, ihn zu pfählen oder eine Kugel in sein Grab zu schiessen. |
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Obayifo sind Vampire aus Westafrika, die in der Lage sind zu fliegen. Sie verlassen des Nachts ihre menschliche Hülle und holen sich kleine Kinder, die sie dann aussaugen und einen langsamen qualvollen Tod sterben lassen. Sie vernichten auch ganze Ernten und sorgen so für Not und Elend bei den Menschen. Oni sind aus Japan stammende, extrem wandlungsfähige Wesen, die meist in der Gestalt einer schönen jungen Frau den Männern den Kopf verdrehen und erst im letzten Augenblick ihr wahres Ich zeigen, nämlich die langen Strubbelhaare und die blutrote Fratze was ihnen das Aussehen eines wahren Scheusals gibt. Otgiruru werden als eine besonders hässliche Art von Vampiren beschrieben. Oui sind besonders gefürchtete Geister der alten japanischen Vorstellungswelt, die sich von anderen Spukgeistern dadurch unterscheiden, das ihnen Blutdurst und kannibalische Gelüste nachgesagt werden. Oupire sind eine slawische Vampirart. Owengas haben ihren Ursprung in Guinea. Es sind dies Rachsüchtige Ahnen, die von den Toten zurück kehren um sich an menschlichem Blut zu laben. |
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Pacu Pati ist eine mächtige Vampirart aus Indien. Diese Kreatur ist herrscher über alle anderen Kreaturen die Verderben und Unheil bringen. Der Pacu Pati treibt sich des Nachts auf Friedhöfen und an Exekutionsstätten herum. Ein Pelesit ist ein malaiischer Vampir Geist. Er dringt in eine Person ein und sorgt in diesem Körper dann für Krankheit und in den meisten Fällen auch für den Tod der Person. Solange der Körper durch den Pelesit besetzt ist, schüttelt er sich und zuckt er wie in Ekstase Penanggalan ist ein malaiischer Vampir, stets weiblich und immer absolut gräßlich anzusehen. Sie besteht aus einem Kopf, an dem die in der Dunkelheit leuchtenden Organe hängen. Sie fliegt des Nachts herum auf der Suche nach Opfern, hier bevorzugt sie kleine Kinder, Säuglinge oder Gebärende. Der Legende nach war sie eine Frau die von ihrem Mann bei rituellen Bußübungen überrascht wurde, sich darauf den Kopf vom Körper riß und mit den bluttriefenden Eingeweiden davon flog. Das tröpfelnde Blut soll schlimme Wunden verursachen. Ein Pijavica is ein slowenischer Vampir. Er entsteht durch etwas sehr grausames oder böses das die Person in ihrem Leben getan hat. Dazu zählt auch Inzest, was nach dem Tod die Rückkehr als Untoter garantiert. Der Pijavica ernährt sich vom Blut seiner noch lebenden Verwandten und kürzlich verstorbenen. Pisáchas diese indischen, im "Baital pachisi" belegten Vampire saugen am liebsten Frauen aus und fressen sie dann. Pisáchas haben die Fähigkeit, Krankheiten zu heilen wenn sie dazu gelockt wird. Ein Polong ist ein äußerst aggressiver malaiischer Flaschenvampir, der von bösartigen Menschen benutzt wird, um Krankheit und Tod zu bringen. Man schafft sich einen Polong indem man das Blut eines Toten in die Flasche füllt und diese dann verschließt. Man wartet, bis es in der Flasche zu zirpen beginnt, schneidet sich dann in den Finger, steckt diesen in die Flasche und läßt seine Kreatur vom eigenen Blut trinken. Polesit heißt der Helfer des Polong, der in seine Opfer eindringt und sie wahnsinnig macht. Von einem Polong ermordete erkennt man daran, das ihnen sehr viel Blut aus dem Mund läuft. Vernichtet werden kann er nur, wenn man den Namen seines Herrn kennt. Ist dieser bekannt, so kann der nur fingergroße Blutsauger erneut in eine Flasche gebannt und endgültig vernichtet werden. Pontianak siehe Langsuir |
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Rakshasas sind gefürchtete und mächtige indische Vampire und Magier. Sie erscheinen gewöhnlich als Menschen mit animalischen Eigenschaften (Klauen, Reisszähne, Raubtieraugen) oder als Tiere mit menschlichen Eigenschaften (Hände, Füsse). Als Tiere sind sie sehr oft Tiger. Sie trinken das Blut ihrer Opfer, essen aber auch deren Fleisch und können Seuchen über das Land bringen. Zerstört werden können sie durch Verbrennung, Sonnenlicht und Exorzismus Ramangas sind lebende Vampire eines Stammes auf Madagaskar. Sie wohnen außerhalb der Ansiedlungen und müssen unreine Aufgaben verrichten. Sie verzehren zum Beispiel abgeschnittene Finger und Zehennägel und trinken das Blut, das bei chirurgischen Eingriffen an Stammeshöheren vergossen wurde so das dieses nicht bei magischen Ritualen gegen die Stammeshöheren benutzt werden kann. |
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Ein Sanguisuga ist ein Unheil bringender Toter, der die Luft verpestet, Krankheiten verbreitet und Menschenblut trinkt so berichtet im 12 Jhdt. Wilhelm Newburgh Sasabonsam siehe Asanbonsam Shtria wurde im Mittelalter bei den Juden eine fliegende, blutsaugende Dämonin bezeichnet, die der Lamia gleicht. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich von lat. "strix" (Hexe) ab. Tagsüber in der Gestalt einer Frau, muß sie vom Salz und Brot eines jeden essen, der sie erblickt hat, weil sie sonst ihre Macht verliert. Nachts fliegt sie durch die Gegend und raubt kleine Kinder um deren Blut zu trinken. Blieb bei einer Toten der Mund offen, so galt dies als Zeichen dafür, das sie eine Shtria werden wird. Um dies zu verhindern wurde der Mund mit Erde gefüllt. Strega siehe Bruja Striges ist eine Art Hexen-Vampir die sich in eine Krähe verwandeln kann und so des Nachts das Blut der Menschen trinken kann. Sie wird zu den lebenden Vampiren gezählt. Strigoi (weibl. Strigoica) sind rumänische Vampire, vergleichbar mit dem original Vampir. Sie sind der tote Gegensatz zu den noch lebenden Moroi. Sein Entstehen wird dadurch erklärt, das er der siebente Sohn der Familie ist, er im Mutterleib vom Blick eines Vampirs getroffen wurde, mit Eihaut geboren wurde, ledig geblieben ist oder Selbstmord beging... Sie attackieren ihre Opfer gerne in Gruppen. Getötet werden können sie, indem man ihnen Knoblauch in den Mund legt oder ihr Herz heraus schneidet. Von Strigois hieß es, sie hätten 2 Herzen, rote Haare und blaue Augen. Um die Verwandlung in einen Strigoi zu verhindern, steckte man 9 Spindeln auf das Grab, stach dem Toten eine Sichel durch das Herz und achte darauf, das die bei der Beerdigung verwendeten Stricke nicht in den Besitz eines Hexenmeisters gelangten. Sukkubus ist eine weniger bekannte europäischen Vampirart. Ihr Weg, sich zu ernähren, ist Sex mit dem Opfer zu haben, bei dem dieses erschöpft wird und die Sukkubus sich von den dabei frei gesetzten Energien ernährt. Sie können ein Haus unaufgefordert betreten und die Gestalt von dem Opfer bekannten Personen annehmen. Oft besuchen sie das selbe Opfer mehrmals, wobei dieses die Besuche als Träume erlebt. Die männliche Version des Sukkubus ist der Inkubus. Auch unter Lidéric bekannt. Die Sukujan hat ihren Ursprung in Trinidad. Kommt des Nachts an die Tür und möchte sich Salz oder Streichhölzer borgen. Bekommt sie worum sie bittet hat sie Macht über ihr Opfer und kann ihm des Nachts das Blut aussaugen. Wird ein Kreuz ins Fenster eines Hauses gestellt kann die Sukujan diese Macht allerdings nicht erhalten. Swawmx ist eine Vampirgottheit die lange Zeit in Burma angebetet wurde. |
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Talamaur ist ein Vampir von dem auf den Neuen Hebriden berichtet wird. Talamaurs machen sich die noch nicht begrabenen Toten zum nutzen, senden ihre eigene böse Seele zu ihnen und verwenden deren noch vorhandene restliche Lebensessenz, um anderen lebenden Schaden zuzufügen. Auch Kranke fallen ihnen hin und wieder zum Opfer und werden von ihnen besessen. Wird jemand verdächtigt, besessen zu sein, muß er solange beißenden Qualm von brennenden Blättern einatmen, bis er die Namen seiner dienstbaren Geister und seiner potentiellen Opfer heraus gibt. Eine andere Art der Talamaur kann mit der Geisterwelt kommunizieren, und einer dieser Geister zu seinem Diener machen um ihn dann unter die Lebenden zu schicken. Tlaciques sind Vampir-Hexen die bei den Nahuatl Ureinwohnern von Mexiko bekannt sind. sie können sich ein einen flammenden Ball verwandeln oder auch in einen Truthahn. Mit diesem Aussehen können sie ihre Opfer überfallen ohne Aufmerksamkeit zu erregen. |
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Ubour ist eine Bulgarische Vampirart die entsteht, wenn jemand durch Gewalteinfluss stirbt und seine Seele sich weigert den Körper zu verlassen. Der Leichnam bleibt begraben für 40 Tage und steht dann wieder auf um Unheil zu verrichten. Der Ubour trinkt nur dann das Blut von Menschen wenn seine anderen Nahrungsquellen erschöpft sind, was sehr selten vorkommt. Vom Ubour wird erzählt, das er bei seinen Bewegungen funken erzeugt. Upierczi sind polnische und russische Vampire die auch Viesczy oder Upier heißen. Sie haben einen Stachel unter ihrer Zunge anstelle von Reisszähnen. Von den Upierczi wird erzählt das sie sogar im Blut ihrer Opfer schlafen. Sie sind aktiv von Mittags bis zur Mitternachtsstunde und können nur durch verbrennen zerstört werden. Beim verbrennen, bricht ihr Körper auf und gibt hunderte kleiner, ekliger Tierchen frei. Wenn auch nur eins davon entflieht, entflieht damit auch der Geist des Upierczi und er wird zurückkehren um Rache zu üben. Ustrel sind bulgarische Vampire die nur das Blut von Rindern trinken. Sie sind die Geister von kürzlich verstorbenen ungetauften Kindern. Utukku, summerisch "udug", babylonische Vampirgeister die manchmal auch den Dämonen zugeschrieben werden. Sie ähneln den Etemmus, sind aber nicht ganz so bösartig. Sie sind der Geist einer kürzlich verstorbenen Person der aus dem Grab wieder auferstanden sind. |
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Varacolaci sind romanische Vampire die zu den mächtigsten Untoten gezählt werden. Es wird von ihnen behauptet das sie sowohl eine Sonnen- wie auch eine Mondfinsternis hervorrufen können. Sie treten als bleiche Personen mit trockener Haut auf. Sie können auf einem Astralen Faden reisen, so weit wie sie wollen oder soweit wie der Faden reicht. Vlokoslak sind serbische Vampire die auch Mulos genannt werden. Sie erscheinen normalerweise als weiß gekleidete Personen. Sie sind Tag und Nacht aktiv und können die Form von Pferden und Schafen annehmen. Sie trinken das Blut ihrer Opfer und verzehren sie anschliessend. Getötet werden können sie durch das abschneiden der Zehen oder durch einen Nagel der durch den Nacken geschlagen werden muß. Auch Mulo genannt. Volkodlak sind eine Vampir Spezies die in Slowenien vorkommt und mit Werwolf Legenden in Verbindung gebracht werden können. Vourdalak sind russische Vampire die in der russischen Folklore als wunderschöne aber sehr böse junge Frauen beschrieben werden. |
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Wodu (Voodoo) ist ein Geheimkult auf Haiti, mit römisch katholischen Ansichten durchsetzt. Die von ihnen geschaffenen Zombies werden von einigen Vampirologen als eine Abart der Vampire anerkannt. Wrukolaka (Vrykolaka) ist die bekannteste Vampirspezies in Griechenland, auf den Ägäischen Inseln und in Bulgarien. Das Wort Wrukolaka bedeutet in seiner ursprünglichen Form eigentlich Werwolf. Zu den normalen Ursprüngen, die zur Entstehung eines Vampirs führen, zählen die Griechen noch den Verzehr eines von Wölfen gerissenen Schafes. Je länger ein Wrukolaka umgeht, desto mächtiger und anziehender wird er. Es wird immer schwerer ihn zu töten. Um ihn überhaupt zu töten muß er geköpft und verbrannt werden oder gepfählt werden. Nutzt all das nichts, muß man ihn auf einer einsamen Insel aussetzen. Ist ein Wrukolaka vernichtet worden, so sterben mit ihm auch alle seine geschaffenen Untoten. Siehe Kathakano |
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