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Die Suche geschrieben von VampireP Die Geburt Es war vor genau 240 Jahren, als ich noch Mensch war. Ich war ein Mann mittleren Alters, und zu jener Zeit sehr traurig, denn diese Zeit war mir nicht gut gesinnt. Und so kam es das ich mich eines Nachts auf den Weg machte, um ein wenig über mich und diese Welt nachzudenken. War ja nicht das erstemal, dass ich nächtliche Spaziergänge tätige, denn Nachts ist alles so ruhig und schön. Und so ging ich im Gedanken versunken meines Weges, durch helle Straßen und dunkle Gassen. Ich sah mal hier und dort streunende Katzen, die sich in den Gassen was zu Fressen suchen. Ich schlenderte weiter durch die dunkle Gasse, und auf einmal sah ich eine feminine Gestalt die sich mit langsamen, aber sicheren Schritten auf mich zu bewegte. Ich fragte mich was diese Gestalt mitten in der Nacht verloren hat. Nach wenigen Schritten stand sie vor mir, und ich Blickte in ein wunderschönes weibliches Gesicht. Sie lächelte, und fragte mich: "Was treibt Dich zu so einer Stund auf die Straße?" Bei dieser Frage funkelten ihre Augen. Ich antwortete: "Die kreisenden Gedanken in meinem Kopf lassen mich nicht zur Ruhe kommen." Ich war von dieser Frau wie hypnotisiert, war wie in einem Bann. Sie erwiderte: "Ich kann Dir Ablenkung verschaffen, und Dir eine andere Welt zeigen. Nur wenn Du magst." Bei diesen Worten ließ sie ihre feuchten Zunge über ihre vollen Lippen fahren, und ich konnte ihr nicht widerstehen, und antwortete: "Ich will, zeige mir Deine Welt." Kaum hatte ich die letzte Silbe ausgesprochen, spürte ich ihre Lippen auf meinen. Wie innig sie doch küssen konnte, ich ließ mich total fallen, konnte mich auch nicht dagegen wehren. Dann legte sie meinen Kopf zur Seite und küsste meinen Hals, ich genoss die sanften Berührungen... bis... bis sie ihre spitzten Fänge in mein Fleisch bohrte. Dieser bittersüße Schmerz ließ mich erschrecken, aber ich war wie in Trance konnte mich nicht wehren. Sie trank und trank, ich spürte wie mir Sinne schwanden vom Blutverlust. Dann ließ sie von mir ab. Schaute mich mit blutverschmiertem Gesicht an, und fragte: "Willst Du noch immer in meine Welt?" Ich war zu schwach um noch einen Ton hervorzubringen, und konnte nur noch mit dem Kopf nicken. In diesem Moment biss sie sich in die Pulsader und führte ihr blutendes Handgelenk zu meinem Mund, mit den Worten: "Koste vom Blut der Ewigkeit." Ich nahm zögernd die Hand und trank von ihrem Blut, aber ich spürte schon nach wenigen Schlücken den Drang nach mehr, Plötzlich entriss sie mir ihre Hand. Auf einmal überkamen mich Krämpfe und Schmerzen. Ich schrie auf!!! Sie stand nur da und lachte: "Es ist Dein Menschlicher Körper der stirbt, wehr' Dich nicht dagegen." Mir schwanden die Sinne und alles um mich wurde schwarz. Als ich wieder meine Augen öffnete, hatten sich meine Sinne verändert, ich nahm die Farben anders war, selbst mein Geschmacks und Geruchssinn waren anders, ich konnte es noch nicht verstehen. Ich drehe mich suchend um, um diese Frau zu fragen, aber sie war nicht mehr da. So stand ich auf und machte mich auf dem weg nach Hause. Ich verspürte auf einmal einen Riesenhunger, so intensiv habe ich ihn noch nie verspürt. Kaum zu hause angekommen, bin ich auch schon zur Essenskammer und biss in ein deftiges Stück Fleisch, aber was war das??? Ich musste mich übergeben, empfand diese als ekelhaft. So habe ich es mit Brot versucht, selbst das konnte ich nicht zu mir nehmen. Doch der Hunger wurde immer größer, schien mich von innen aufzufressen. Doch da klopfte es an meiner Tür, ich machte auf und eine arme Bettelfrau stand vor mir, sie fragte mich ob ich ihr Obhut leisten könne. Ich ließ sie herein, aber nicht mit dem Gedanken ihr Obhut zu leisten, ich hatte nur Augen für ihren weißen Hals, wo ihre blaue Halsschlagader mir ins Auge schien, ich konnte dem Drang nicht mehr widerstehen, und bohrte meine Zähne in ihr Fleisch. Ich spürte schon nach wenigen Schlücken, eine Art Befriedigung. Als ich von Ihr ließ. Hatte ich nur noch einen leblosen Körper in meinem Arm. Und somit begann ich zu verstehen, was in jener Nacht mit mir passiert ist........ Die Suche nach Unseren Nun ist es schon eine Zeit lang her, wo mir bewusst wurde, was damals in jener Nacht mit mir geschah. Ich begann mich an das Leben eines Vampirs zu gewöhnen. So machte ich mich Nacht für Nacht auf die Jagd nach frischem Blut. Ich musste höllisch aufpassen, da die Menschen mit Angst und Schrecken auf der Suche nach mir waren, denn es ist ja nicht zu verkennen, wenn man die Toten Körper irgendwann findet, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben waren. Nun ja, es machte mir nach und nach mehr Spaß, meine Opfer in meinen Bann zu ziehen. Denn ich lernte erst langsam mit meinen neuen Fähigkeiten umzugehen, aber ich war von mir selbst überzeugt. Und wenn ich meine Opfer erst einmal in meinen Bann hatte, spürten sie nicht einmal wie ihnen geschieht. Doch die Jagd wurde mit der Zeit immer eintöniger, so dass ich mir ziemlich einsam vorkam. Nun, Einsamkeit ist wohl der Preis für das ewige Leben. Ich fing an die Welt zu bereisen, um vielleicht in anderen Ländern einsame Geschöpfe der Nacht zu finden. Und um irgendwo meine Schöpferin wiederzusehen. Denn ich hatte so viele Fragen an sie. Aber es blieb nur bei der hoffnungslosen Suche. Als ich eines nachts eine bezaubernde Frau mit weinroten Haar vor mir stehen sah, wusste ich das meine Einsamkeit ein Ende hatte... ich zog sie in meinen Bann, und sie war mir völlig ausgeliefert .Wir versanken in einem Rausch der Ekstase und am Höhepunkt angekommen, bohrte ich meine Fänge in ihr weißes Fleisch. Aber ich konnte sie nicht töten. Denn sie war so wunderschön und somit ließ ich sie am Leben. Sie wachte nach einer Zeit auf, und blickte mir in die Augen, und sagte: "Du bist das, was ich immer gesucht habe. Lass mich bei Dir bleiben." Ich sah sie an, und antwortete: "Das geht nicht, Du kannst nicht bei mir bleiben, ich bin eine Gefahr für Dich." Ich schaute in ihre blaugrünen Augen, die mir sagten, dass ich es versuchen sollte. Dann sprach sie zu mir: "Ich weiß von der Gefahr, aber lass uns doch die Nächte teilen, und am Tage werde ich Dich behüten." Dieser Gedanke war eigentlich nicht schlecht, aber was ist wenn sie irgendwann einen anderen lieben würde und mich dann am Tage im Schlaf tötet, kamen mir die Gedanken. Ich hatte nur eine Wahl: entweder ich würde sie töten und frönte weiter der Einsamkeit, oder ich machte sie auch zum Vampir. Doch beides konnte ich nicht übers Herz bekommen, was war nur mit mir passiert. Ich hatte doch sonst nicht solche Hemmungen. Das sagt mir das Vampire lieben können. Noch in diesem Gedanken graute schon der Tag und ich versteckte mich in einer alten Ruine am Rande der Stadt. Ich ließ diese wundervolle Frau zurück und auch ließ ich ihr ihr Leben und ihre Menschlichkeit. Und in der nächsten Nacht machte ich mich weiter auf der die Reise. Mit den Gedanken, irgendwo meinesgleichen zu finden. Denn ich weiß, irgendwo sind meine Artgenossen, und ich werde sie finden. Und darunter auch eine Frau für die Ewigkeit. Lorgor der Vampir Es ist nun eine zeitlang her seitdem ich Frankreich verlassen habe. Ich bin immer noch auf der Suche nach meinesgleichen. So durchstreifte ich die Länder des Orients bis hinauf zu den gewaltigen Eislandschaften, doch dort habe ich nur noch die verwehten Spuren unserer Existenz finden können. In mir kommt der Gedanke auf, dass alle die so sind wie ich vernichtet wurden... Angst beschleicht mich. Doch kann ich nicht der einzige und letzte sein, ich will es nicht glauben. Und so führte mich meine Reise nach Deutschland, wo ich in einer alten Stadt die Anwesenheit anderer spürte... So kam es, dass ich eines nachts auf der Jagd die Gestalt eines anderen Vampirs erblickte. Er stand stolz am Ende der Strasse. Ich bewegte mich auf ihn zu, und dachte er würde ganz schnell verschwinden, aber im Gegenteil. Als ich vor ihm stand sah er mich von oben bis unten an. Er fragte mich: "Wer hat Dich erschaffen, Du bist noch recht jung." Ich überlegte kurz und antwortete: "Ich weiß nicht wer es war, es war nur knapp vor 50 Jahren und ich bin auf der Suche nach diesem Wesen, sie ist ein weiblicher Vampir, mehr weiß ich nicht." Der andere Vampir nickte nur noch und meinte: "Also gut, komm mit - ich will Dir etwas zeigen." Ich sah ihn fragend an, ging aber mit. Auf dem Weg wollte ich von ihm wissen, wie sein Name ist, und er antwortete mir, dass man ihn Lorgor nennt und er schon einige Jahrhunderte alt wäre. Lorgor führte mich zu einem alten Friedhof, wo ich die Anwesenheit mehrerer Vampire spürte. Ich war sehr aufgeregt und neugierig...... |
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